ROLAND

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(Logik­loch, Paul) Gut, dass sich der Her­ma­tor nicht von Lut­zens schwar­zem Logik­loch hat ver­schlin­gen las­sen. Sein gesun­der Men­schen­ver­stand ist des­sen Gra­vi­ta­ti­on mit Leich­tig­keit ent­kom­men. Gedan­ken sind halt schwerelos.

Pauls Ham­mer kennt wohl jeder aus eige­ner Erfah­rung. Das ist ein ande­res schwar­zes Loch, oder viel­leicht bes­ser die Welt der Anti-Emo­tio­nen, die die posi­ti­ven Gefüh­le zer­stö­ren. Um im phy­si­ka­li­schen Bild zu blei­ben: Quan­ten­me­cha­nisch betrach­tet ent­ste­hen Teil­chen und Anti­teil­chen seit Beginn des Uni­ver­sums spon­tan aus dem Nichts, stür­zen sich auf­ein­an­der und ver­nich­ten sich in einem Strah­lungs­aus­bruch. Und doch gibt es Hoff­nung: Wenn Mate­rie und Anti­ma­te­rie im Urknall in glei­chen Men­gen ent­stan­den wären, dann gäbe es heu­te nur eine kal­te Lee­re. Doch anschei­nend hat es ein biss­chen mehr von dem Stoff, aus dem wir sind, gege­ben, das die Über­hand behal­ten hat. Genau wie in Her­manns Gefühlswelt.