Für jemanden wie mich, der in kurzen Sätze (Subjekt, Prädikat, Objekt) zu sprechen versucht, ist die um Hermann Staupe kreierte Sprachwelt mit all ihrer Vielfalt wieder gewöhnungsbedürftig. Aber je mehr ich gelesen habe, desto größer die Freude an den vielen Ausdrucksformen unserer Sprache. Voraussetzung beim Autor (Hermann Staupe) ist eine scharfe Beobachtung der Umwelt, z.B. zu Anzug und Hemd in .....und die insularen Komiker.
Eins ist aber klar, die Sprachbilder lassen im Kopf konkretere Vorstellungen zu dem Geschriebenen entstehen. Die Vielfalt kommunikativer Ausdrucksformen wird erlebbar. Ganz im Gegensatz zu unseren digitalen Medien (Twitter, LinkedIn) wo der Grundsatz: „Fasse Dich kurz“ durchzelebriert wird und emotionales über kleine Bildchen (Emojis) zum Ausdruck gebracht wird. Daran haben wir uns gewöhnt. Und Hermann Stolpe versucht uns jetzt wieder aus dieser digitalen Ausdrucks-Welt zurück zu holen. Die Brücke ist nicht einfach zu schlagen. Da liegt noch viel Arbeit vor Hermann Staupe.