(...hört einen Diadoppelmonolog)

Puh, am Ende wirk­lich schwe­re Kost, schwer zu ent­wir­ren. Aber genau spie­gelt ja unse­re Rea­li­tät in der Kom­mu­ni­ka­ti­on. Sät­ze, Satz­fet­zen, Wor­te, Sil­ben und Buch­sta­ben flie­gen her­um wie wild gewor­de­ne Hor­nis­sen, wer­den abge­feu­ert in immer kür­ze­ren, här­te­ren, stak­ka­to­ar­ti­gen Abschnitten.

Und jeder von uns ist nicht nur Opfer, son­dern auch Täter. Aller­dings – und die­se Fra­ge stel­le ich mal an die älte­ren Staupianer/innen – : war das frü­her wirk­lich bes­ser? Oder ist das schon immer so gewe­sen und wird nur durch die neu­en Medi­en und die all­täg­li­che Ver­füg­bar­keit von jeder Art Kom­mu­ni­ka­ti­on  jetzt evi­den­ter? Viel­leicht ist der homo sapi­ens ja gar nicht so schreck­lich kom­mu­ni­ka­tiv? Ich­be­zo­gen ist er auf jeden Fall. Sicher­lich mehr, als wir uns alle wünschen.