...hört einen Diadoppelmonolog

Hermann Staupe... > Archiv > ...hört einen Diadoppelmonolog

Zu einem Dia­log wie dem hier gehö­ren immer zwei.
Ja, da hast du Recht; ein Mono­log hin­ge­gen geht auch allein.
Rich­tig, und beim Dia­log geht es um gegen­sei­ti­ges, abwech­seln­des Spre­chen und Zuhö­ren.
Stimmt, im Gegen­satz dazu spricht beim Mono­log nur einer.
Klar. Beim Dia­log ist auch klar, dass ein ande­rer dem Spre­chen­den zuhört.
Genau, beim Mono­log nicht unbe­dingt, das kann auch ein rei­nes Selbst­ge­spräch sein.
Eben, und beim Dia­log ist ein­deu­tig, dass der Spre­chen­de zu einem ande­ren spricht.
Wir sind uns einig: Der Dia­log ist wert­vol­ler als der Mono­log.
Ich stim­me dir abso­lut zu.

Natür­lich darf man auch Mono­lo­ge nicht völ­lig gering schät­zen.
Ohne Dia­log kann eine Gesell­schaft nicht funk­tio­nie­ren.
Mono­lo­ge sind häu­fig das Kern­stück berühm­ter Dra­men.
Der Dia­log ist der Kern, das Wesen der Kom­mu­ni­ka­ti­on.
Man den­ke nur an Shake­speare oder Goe­the.
Und Kom­mu­ni­ka­ti­on ist der Kitt der Gesell­schaft.
Was wären ihre Stü­cke ohne Mono­lo­ge?
Soll hei­ßen: ohne Dia­log kei­ne Gesell­schaft.
Welt­li­te­ra­tur ist ohne Mono­lo­ge kaum vorstellbar.

Man den­ke nur Ob das jetzt
an den dia­lek­ti­schen Ansatz der zau­dern­de Ham­let
von The­se und Anti­the­se oder der sin­nie­ren­de Dok­tor Faust
ohne den es kei­ne Syn­the­se oder die stol­ze Maria Stuart
und also auch kei­nen Fort­schritt gäbe  als her­aus­ra­gen­de Exem­pel sind.

Die Fähig­keit Bei dem einen Mono­log des dia­lo­gi­schen Spre­chens bist du Sen­der
und einer dia­lo­gi­schen Hal­tung und Emp­fän­ger ist also essen­ti­ell in einem
für das Ent­fal­ten Bei dem ande­ren von ganz­heit­li­chen kom­mu­ni­ka­ti­ven Fähig­kei­ten im Thea­ter
ganz all­ge­mein und ist das Publi­kum beson­ders in her­aus­for­dern­den Situa­tio­nen der Empfänger.

Das Oft Zuhö­ren unter­schätzt wird wird beim beim Dia­log Mono­log oft das unter­schätzt Zuhö­ren
Es Das ist Spre­chen genau­so ist wich­tig häu­fig wie nicht das wirk­lich Spre­chen wichtiger.

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MBaicsh­dsa­g­nunt!!




Her­mann ver­stand nichts, und kaum einer ver­stand Her­mann.
Er hör­te noch mal hin, aber die­ses mal in Far­be
.