JENS

Hermann Staupe... > Andere > JENS

(Schach­telt) Beim Lesen des „Mies­nitz schach­telt” hat sich mir, das muss ich an die­ser Stel­le erin­nernd zur Kennt­nis geben, ein Mann, der braun­ge­brannt, als wäre er einem Bee Gees-Musik­spot ent­sprun­gen, mit locke­rem Hüft­schwung den Gang zu sei­nem Red­ner­pult absol­vie­rend, mit einem etwas umständ­li­chen Gehas­pel an der Mikro­ein­stel­lung, dann den Mund öff­nend, aus dem unver­ständ­li­che Sät­ze her­vor­flo­ßen, trief­ten, reta­die­rend dem Vor­wärts­drang der Gedan­ken­gän­ge aus­wei­chend, in Krei­sen lamory­ant nie zum Ende kom­mend und in einer kaum zu erdenken­den Umständ­lich­keit nicht wei­ter­zu­schrei­ten, als bis zum nächs­ten ein­ge­scho­be­nen Rela­tiv­satz, den unaus­steh­li­chen Cha­rak­ter der Imma­nu­el Kan­te­s­chen Gram­ma­tik fröh­nend und damit jeg­li­chen Sinn sei­ner Phi­lo­so­phie­vor­le­sung neh­mend, in mein Gedächt­nis gezwängt. Dan­ke. Das ich weiß, das es anders geht.