...schachtelt

Hermann Staupe... > Archiv > ...schachtelt

Seit lan­gem woll­te ich etwas zum The­ma Klar­heit, die wir alle, wie wir hier, wo sich schon vie­le Men­schen, egal, wie alt, oder auch wie jung, obwohl das ein rein sub­jek­ti­ves Gefühl, das immer wie­der, wie wohl jeder schon erfah­ren hat, trü­gen kann, ist, sie sich füh­len, sie sind, getrof­fen haben, ver­sam­melt sind, anstre­ben, schreiben.

Es ging mir dabei immer dar­um, ein Leben, das das Alter, das kei­ner von uns, auch wenn er den Wunsch , der eben nicht im Gegen­satz zu dem Wunsch, unab­hän­gig vom Alter in geis­ti­ger Klar­heit, ‑die wir, wie gesagt – wohl alle, die jemals ein Inter­es­se dafür, wie die­se Bei­den in Kor­re­la­ti­on zuein­an­der ste­hen, gehabt haben ‚anstre­ben, zu leben, steht, hat, beein­flus­sen kann, akzep­tiert, zu führen.

Zugleich hat­te ich vor, die The­men Alter und Klar­heit in einer Wei­se, die natür­lich auch von mei­ner Bil­dung und Erzie­hung, die mir mei­ne Eltern, die in einer Zeit, in der sich ganz ande­re Pro­ble­me, die sich meis­tens um das nack­te phy­si­sche Über­le­ben, das keins­ten­falls so gesi­chert wie heu­te, wo wir uns mehr mit The­men, die kei­ne Sau, auch wenn sie stän­dig durch das Dorf, das ja mitt­ler­wei­le zu glo­ba­ler Grö­ße, die rezi­prok pro­por­tio­nal zu unse­rer Fähig­keit, sich klar und ver­ständ­lich aus­zu­drü­cken ist, gewach­sen ist, getrie­ben wird, wirk­lich inter­es­sie­ren, beschäf­ti­gen, war, dreh­ten, mani­fes­tier­ten, auf­ge­wach­sen sind, haben ange­dei­hen las­sen, geprägt ist, ver­ständ­lich zu verbinden.

Das ist mir irgend­wie nicht gelungen.

So wer­de ich es nie fin­den.



So staupt Jens Schienenhügel dazu

Beim Lesen des „Mies­nitz schach­telt” hat sich mir, das muss ich an die­ser Stel­le erin­nernd zur Kennt­nis geben, ein Mann, der braun­ge­brannt, als wäre er einem Bee Gees-Musik­spot ent­sprun­gen, mit locke­rem Hüft­schwung den Gang zu sei­nem Red­ner­pult absol­vie­rend, mit einem etwas umständ­li­chen Gehas­pel an der Mikro­ein­stel­lung, dann den Mund öff­nend, aus dem unver­ständ­li­che Sät­ze her­vor­flo­ßen, trief­ten, reta­die­rend dem Vor­wärts­drang der Gedan­ken­gän­ge aus­wei­chend, in Krei­sen lamory­ant nie zum Ende kom­mend und in einer kaum zu erdenken­den Umständ­lich­keit nicht wei­ter­zu­schrei­ten, als bis zum nächs­ten ein­ge­scho­be­nen Rela­tiv­satz, den unaus­steh­li­chen Cha­rak­ter der Imma­nu­el Kan­te­s­chen Gram­ma­tik fröh­nend und damit jeg­li­chen Sinn sei­ner Phi­lo­so­phie­vor­le­sung neh­mend, in mein Gedächt­nis gezwängt. Dan­ke. Das ich weiß, das es anders geht.