THOMAS

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Für jeman­den wie mich, der in kur­zen Sät­ze (Sub­jekt, Prä­di­kat, Objekt) zu spre­chen ver­sucht, ist die um Her­mann Stau­pe kre­ierte Sprach­welt mit all ihrer Viel­falt wie­der gewöh­nungs­be­dürf­tig. Aber je mehr ich gele­sen habe, des­to grö­ßer die Freu­de an den vie­len Aus­drucks­for­men unse­rer Spra­che. Vor­aus­set­zung beim Autor (Her­mann Stau­pe) ist eine schar­fe Beob­ach­tung der Umwelt, z.B. zu Anzug und Hemd in .....und die insu­la­ren Komiker.

 Eins ist aber klar, die Sprach­bil­der las­sen im Kopf kon­kre­te­re Vor­stel­lun­gen zu dem Geschrie­be­nen ent­ste­hen. Die Viel­falt kom­mu­ni­ka­ti­ver Aus­drucks­for­men wird erleb­bar. Ganz im Gegen­satz zu unse­ren digi­ta­len Medi­en (Twit­ter, Lin­ke­dIn) wo der Grund­satz: „Fas­se Dich kurz“ durch­ze­le­briert wird und emo­tio­na­les über klei­ne Bild­chen (Emo­jis) zum Aus­druck gebracht wird. Dar­an haben wir uns gewöhnt. Und Her­mann Stol­pe ver­sucht uns jetzt wie­der aus die­ser digi­ta­len Aus­drucks-Welt zurück zu holen. Die Brü­cke ist nicht ein­fach zu schla­gen. Da liegt noch viel Arbeit vor Her­mann Staupe.